Turistička zajednica Općine Podgora

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Die Geschichte von Podgora

Podgora ist seit vielen Jahrhunderten besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung ist im Jahr 1571 nachgewiesen. Der Grund für die Ansiedlung war die günstige geografische Lage unter dem Berg. Sie bot Schutz und Sicherheit vor den Piraten und Haiduken (Räubern). In der Schlacht von Lepant wurden die Türken besiegt und die Venezianer übernahmen die Schutzfunktion an der dalmatinischen Adria. Aus dieser Zeit gibt es noch viele Grabstätten und teilweise erhaltene Grabsteine. Die Kirche der Hl. Tekla wurde in dieser Zeit erbaut. Es entstanden auch Wehrtürme, deren  Fundamente bis in die Neuzeit erhalten waren. Das obere Podgora mit den umliegenden kleinen Ortschaften war das unmittelbare Lebenszentrum. - Bis 1962 ein furchtbares Erdbeben riesige Zerstörungen verursachte. Es sind  noch Restfundamente dieser Kirche erhalten. Das wichtigste Bauwerk, der Wehrturm aus türkischer Zeit, wurde total zerstört. Die Steine dieser Ruine wurden 1962 zur Reparatur der beschädigten Wohnhäuser verwandt.


Die wichtigsten, noch erhaltenen Monumente, sind die Kirche St. Allerheiligen in Alt-Podgora, erbaut 1764 und im Hotelpark Podgorka die Kapelle St. Herz Jesu, die 1804 von der Familie Mrkušiæ erbaut und gestiftet wurde. Am Eingang zum Hotelpark ist das denkmalgeschützte Portal aus der damaligen Zeit integriert.
Das Denkmal am Hafen in der kleinen Parkanlage stellt den berühmtesten Bürger Podgoras, Don Mihovil Pavlinoviæ (1831 - 1887), dar. Er war Pfarrer, Schriftsteller und Politiker. Zu seiner Zeit war Zadar der Sitz des Parlaments von Dalmatien. Die Amtssprachen waren österreichisch und ungarisch. Er hat als Patriot im Parlament eine Rede in kroatischer Sprache gehalten und die lateinische Schrift propagiert. Sein Grab ist auf dem Friedhof Hl. Tekla mit einem monumentalen Grabstein, der mit lateinischer Schrift und glagolitischen Schriftzeichen vom Bildhauer Rendiæ gestaltet wurde. Auf diesem Friedhof fanden auch andere, für diese Region bedeutsame, Bürger ihre letzte Ruhestätte -  Anzumerken für die historische Vergangenheit Podgoras ist auch, daß die oberhalb von Podgora in die Berge führende Straße einst von den Truppen Napoleons, der auch Dalmatien durchquerte, als Heeresweg aus den Felsen gehauen wurde. Oberhalb des Denkmals mit den Möwenflügeln gibt es im Wald drei Steinhügel. Hier sollen, der Überlieferung zufolge, drei Soldaten des napoleonischen Heeres begraben sein.
Seit Menschengedenken, durch Jahrhunderte bis heute, Podgora war zum Meer orientiert und lebte vom Meer. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, Podgoras Mittelpunkt lag unter dem Berg, geschützt vor Piraten und Eroberern. Das Land war für damalige Zeiten reich durch das  Meer, Salz und dem fruchtbaren Boden. Bis 1962 das große Erdbeben war und die Menschen ihre angestammten Plätze verlassen mußten wegen der zerstörten Häuser und Infrastruktur. Sie siedelten unten am Meer und  bauten dort ihre neuen Heimstätten. Nur wenige Menschen blieben im oberen Podgora. Der Bau der berühmten "Adria-Magistrale" half den Menschen, ihren Neubeginn am Meer leichter zu gestalten.
Das maritime Podgora
Seit frühester Zeit mit antiken Booten und Schiffen, bis zur Neuzeit mit ihren modernen Yachten, Podgora war zum Meer orientiert. Es besteht eine lange Tradition der Schiffahrt und der Fischerei-wirtschaft. Der Mittelpunkt dieser Tradition ist der neue große Hafen, der 1994 fertig wurde. Er bietet den Fischkuttern und touristischen Booten Schutz vor den gefährlichen Winden Bora und Jugo. Im Ortsteil Èaklje wurde ebenfalls der Hafen erweitert. In beiden Häfen, Podgora und Èaklje, stehen nun für mehr als 360 Boote und Yachten Anlegestellen zur Verfügung. Fischkutter und touristische Schiffe bieten in der Saison Ausflüge zu den verschiedensten Zielen an. Es gibt weiter die Möglichkeit, Boote zu mieten, teilweise auch führerscheinfrei.   
Der alte Hafen von Podgora war zu Beginn der touristischen Zeit auch Anlegestelle für Boote, die Touristen von Makarska aus nach Podgora brachten, da andere Straßenverbindungen nur eingeschränkt zu nutzen waren. Im Zweiten Weltkrieg hat er großen Ruhm erworben. Hier begann der antifaschistische Kampf am Meer.
Das ist bekundet durch das berühmte Denkmal mit den zwei Möwenflügeln. Jedes Jahr im September wird in einer feierlichen Veranstaltung der Gefallenen gedacht. Im Übrigen sind in Podgora und Èaklje an mehreren Stellen Gedenktafeln angebracht, die an diese Zeit erinnern. Die zwei Möwenflügel, der gebrochene und der aufragende, symbolisieren den Untergang der alten Zeit und den Neubeginn der maritimen Entwicklung nach dem Weltkrieg.